Posts mit dem Label Abtreibung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Abtreibung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 28. Januar 2012

Tagebuch eines ungeborenen Babys


Das „Tagebuch eines ungeborenen Babys“ beschreibt das Leben eines Kindes von seiner Empfängnis im Mutterschoß bis zu dem Tag, da das Kind merkt: Ich werde getötet, noch bevor ich selbstständig leben darf. Der Verfasser scheint unbekannt. Nach dem Lesen dieses Textes haben sich schon viele junge Frauen dazu entschieden, ihr Kind zu behalten. 

5. Oktober: Heute begann mein Leben. Meine Eltern wissen es noch nicht, aber ich bin schon da. Ich werde ein Mädchen sein – mit blondem Haar und blauen Augen. Alle meine Anlagen sind schon festgelegt, auch dass ich eine Schwäche für Blumen haben werde.

19. Oktober: Manche sagen, ich sei noch gar keine richtige Person, sondern nur meine Mutter existiert. Aber ich bin eine richtige Person, genauso wie ein kleiner Brotkrümel eben Brot ist. Meine Mutter existiert. Ich auch.

23. Oktober: Jetzt öffnet sich schon mein Mund. In ungefähr einem Jahr werde ich lachen und sprechen können. Ich weiß, was mein erstes Wort sein wird: MAMA.

25. Oktober: Mein Herz hat heute zu schlagen begonnen. Von jetzt an wird es für den Rest meines Lebens schlagen, ohne jemals inne zu halten, etwa um auszuruhen. Und nach vielen Jahren wird es einmal stillstehen, und dann werde ich sterben.

2. November: Jeden Tag wachse ich etwas. Meine Arme und Beine nehmen Gestalt an. Aber es wird noch lange dauern, bis ich mich auf diese kleinen Beine stellen und in die Arme meiner Mutter laufen kann, bis ich mit diesen kleinen Armen Blumen pflücken und meinen Vater umarmen kann.

12. November: An meinen Händen bilden sich winzige Finger. Wie klein sie sind! Ich werde damit einmal meiner Mutter übers Haar streichen können.

20. November: Erst heute hat der Arzt meiner Mutter gesagt, dass ich unter ihrem Herzen lebe. O wie glücklich sie doch sein muss! Bist du glücklich Mama?

25. November: Mama und Papa denken sich jetzt wahrscheinlich einen Namen für mich aus. Aber die wissen ja gar nicht, dass ich ein kleines Mädchen bin. Ich möchte gern Susi heißen. Ach, ich bin schon so groß geworden!

10. Dezember: Mein Haar fängt an zu wachsen. Es ist weich und glänzt so schön. Was für Haare die Mama wohl hat?

13. Dezember: Ich kann schon bald sehen. Es ist dunkel um mich herum. Wenn Mama mich zur Welt bringt, werde ich lauter Sonnenschein und Blumen sehen. Aber am liebsten möchte ich meine Mama sehen. Wie siehst du wohl aus, Mama?

24. Dezember: Ob Mama wohl die Flüstertöne meines Herzens hört? Manche Kinder kommen krank zur Welt. Aber mein Herz ist stark und gesund. Es schlägt so gleichmäßig: bum-bum, bum-bum. Mama, du wirst eine gesunde kleine Tochter haben!

28. Dezember: Heute hat mich meine Mutter umgebracht. Sie hat mich umgebracht.

Liebe Mami, jetzt bin ich im Himmel und sitze auf Jesu Schoß. Er liebt mich und ist mir ganz nah. Ich wäre so gerne Dein kleines Mädchen gewesen und verstehe eigentlich nicht so richtig, was passiert ist. Ich war so aufgeregt als ich feststellte, dass ich zu existieren begann. Ich befand mich in einem dunklen, aber wohligen Raum. Ich merkte, dass ich Finger und Zehen hatte. Ich war schon ziemlich weit entwickelt, wenn auch noch nicht bereit, meine Umgebung zu verlassen. Die meiste Zeit verbrachte ich damit, nachzudenken und zu schlafen. Schon zu Anfang fühlte ich mich ganz tief mit dir verbunden... Manchmal hörte ich Dich weinen und ich habe mit dir geweint. Manchmal hast du geschrien oder sehr laut gesprochen und dann geweint. Und ich hörte, wie Papa zurück schrie. Ich war traurig und hoffte, es würde dir bald besser gehen. Ich habe mich gefragt, warum du soviel weinen musstest. Einmal hast du den ganzen Tag geweint. Es tat mir in der Seele weh. Ich konnte mir nicht vorstellen, was dich so unglücklich machte.

An genau diesem Tag passierte etwas ganz schreckliches. Ein gemeines Monster kam in diesen warmen, bequemen Ort, an dem ich mich befand. Ich hatte schreckliche Angst und begann zu schreien, aber es kam kein Laut über meine Lippen. Das Monster kam immer näher und näher und ich schrie immer wieder: "Mami, Mami, hilf mir bitte, hilf mir!" Entsetzliche Angst war alles, was ich fühlte. Ich schrie und schrie bis ich nicht mehr konnte. Dann riss das Monster mir den Arm aus. Es tat so weh, ein unbeschreiblicher Schmerz. Und es hörte gar nicht auf. Oh wie ich bettelte, es möge aufhören! Voller Entsetzen schrie ich, als das unerbittliche Monster mir ein Bein ausriss. Trotz unsäglicher Schmerzen wusste ich, dass ich im Sterben lag. Ich wusste, dass ich nie dein Gesicht sehen oder von dir hören würde, wie sehr du mich liebst. Ich wollte alle deine Tränen versiegen lassen und hatte so viele Pläne, dich glücklich zu machen -- nun konnte ich das nicht mehr, meine Träume wurden zerschlagen. Obwohl ich schreckliche Schmerzen und Angst hatte, spürte ich vor allem mein Herz brechen. Mehr als andere wollte ich deine Tochter sein.

Doch nun war es vergebens, denn ich starb qualvoll!

Ich konnte nur ahnen, was für schlimme Dinge sie dir angetan hatten. Bevor ich ging, wollte ich dir sagen, dass ich dich liebe, aber ich kannte die Worte nicht, die du verstehen konntest. Und bald darauf hatte ich auch nicht mehr den Atem um sie auszusprechen. Ich war tot!

Ich fühlte, wie ich in die Höhe stieg. Ich wurde von einem riesigen Engel zu einem großen, wunderschönen Ort hinaufgetragen. Ich weinte noch immer, aber der körperliche Schmerz war verschwunden. Ein Engel brachte mich zu Jesus und setzte mich auf seinen Schoß. Jesus sagte mir, dass er mich liebt und dass Gott mein Vater ist. Da war ich glücklich. Ich fragte ihn, was denn dieses Ding war, das mich getötet hatte. Er antwortete: "Das des Abtreibungsarztes." Dann meinte er noch "Es tut mir so leid, mein Kind, denn ich weiß, wie sich das anfühlt."

Ich schreibe, um dir zu sagen, dass ich dich liebe und wie gerne ich dein kleines Mädchen gewesen wäre. Ich habe mit aller Kraft versucht, zu leben. Ich wollte leben. Den Willen hatte ich, aber ich konnte nicht, das Monster war zu stark. Es war unmöglich zu leben. Ich wollte nur, dass du weißt, dass ich es versucht habe, bei dir zu bleiben. Ich wollte nicht sterben! Also, Mami, bitte hüte dich vor diesem Monster Abtreibung. Mami, ich liebe dich und ich will auf keinen Fall, dass du die selben Schmerzen durchmachen musst wie ich.

Bitte pass auf dich auf!
In Liebe, dein Baby.

Liedtipp: I Want To Live - Adoption, die christliche Alternative zur Abtreibung!


Der Schrei der Ungeborenen

 „DER GRÖSSTE ZERSTÖRER DES FRIEDENS: DER SCHREI DER UNGEBORENEN“
(SEL. MUTTER TERESA)

Leitartikel im "Schweizerisch Katholischen Sonntagsblatt" Nr. 2/2012



Der gerade stattfindende amerikanische Vorwahlkampf innerhalb der Republikanischen Partei dient dazu, den geeignetsten Kandidaten der Partei zu finden, der im November bei den Bundeswahlen gegen Barak Obama antritt. Anders als in den deutschsprachigen Ländern oder in Europa generell, spielt das Thema Lebensschutz in Amerika bei Wahlen eine enorme Rolle. Welcher Kandidat ist wirklich „pro life“ und welcher wirklich „pro choice“, welcher Kandidat kann ein Resümee vorweisen, welches beweist, dass seine Worte und Ankündigungen und Ver-sprechen auch wirklich seinen Taten entsprechen…

So kommen im Wahlkampf immer auch sehr brisante Fakten und Daten ans Tageslicht, die nicht nur die amerikanische Öffentlichkeit, sondern die ganze Welt, besonders auch die kirchlichen Medien in Europa aufhorchen lassen. Hier einige Fakten:

Der Jahresbericht der größten Abtreibungsorganisation „Planned Parenthood“ gibt an, im Jahr 2010 insgesamt 487,5 Millionen Dollar an Steuergeldern erhalten zu haben. Im selbem Zeitraum wurden durch private Spenden über 1 Milliarde (1.000.000.000,-) Dollar lukriert. Im Jahr 2010 hat Planned Parenthood in seinen „Gesundheitszentren“ 329.455 Abtreibungen vorgenommen (das sind täglich fast 1.000 ungeborene Kinder), ein Viertel aller Abtreibungen, die in den USA jährlich (offiziell!) durchgeführt werden, nämlich 1,2 Millionen. Und das mit dem Geld der ein-fachen Steuerzahler, auch der katholischen und auch mit Steuern von Abtreibungsgegnern. (PP und cnsnews) Im Irakkrieg (Zeitraum 2003-2011) wurden 4.483 US Soldaten getötet, das sind im Schnitt jährlich 498 – im Gegensatz zu 1,2 Millionen Amerikanern, die im eigenen Land jährlich im Mutterschoß getötet werden. Der Krieg im Irak forderte jährlich „nur“ 0,04 % der getöteten Leben im Krieg gegen die Ungeborenen im eigenen Land.

Hier ein anderes Faktum: Ein Gericht in Palm Beach / Florida hat eine Ärztin zu 4,5 Millionen Dollar verurteilt. Dieses Geld erhält ein Ehepaar, weil die Gynäkologin ihnen nicht rechtzeitig mitgeteilt hat, dass sie einen „Auftragskiller im Chirurgenmantel“ (lifenews.com) anstellen müssen, wenn sie das Kind nicht behalten wollen. Ana Mejia und Rodolfo Santana hätten ihr Kind, den mittlerweile drei Jahre alten Bryan, getötet, wenn sie rechtzeitig erfahren hätten, dass es nicht “perfekt” ist. Und ein Gericht spricht ihnen dafür 4,5 Millionen Dollar zu. Die Begründung der Richterin: Die ärztliche Betreuung dieses Paares war inakzeptabel. Sie müssen jetzt mit einem Kind leben, das eine Behinderung hat (keine Arme). Ein Kolumnist schrieb dazu: „Ich hoffe, dass Bryan, wenn er größer ist, sich nicht selbst googelt. Ich kann mir kaum vorstellen, was es bedeuten muss, wenn er herausfindet, dass seine Eltern ihn lieber getötet hätten. Wie schnell wird ihm bewusst werden, welche Auffassung seine Eltern vom menschlichen Leben haben – wenn sie sein eigenes Leben für nicht lebenswert halten. Und ich wunder mich, ob die Richterin daran gedacht hat, wie Millionen behinderte Menschen in unserer Gesellschaft reagieren, wenn sie erfahren, dass sie einem Ehepaar 4,5 Millionen Dollar zugesprochen hat, weil sie nicht die Gelegenheit hatten, ihren behinderten Sohn zu töten.“

So erschütternd diese Fakten auch sind. In den wenigsten Fällen bringen sie die Gesellschaft oder Politik zum Umdenken. Die „Wahlfreiheit“ ist den Abtreibungsbefürwortern und denen von Ihnen mit Geld und enormen Wahlkampfspenden in Geiselhaft gehaltenen Politikern heilig. Und unsere Gesellschaft ist so verblendet, dass sie es nicht erkennen kann. Nur Gebet und Sühne kann hier etwas bewirken.